Fortsetzung folgt, Kurzgeschichte

One-Night-Stand (Part 2 / Michael)


Schlagwort: , , , , , , , , , , , , , .

Was für ein elender Scheisstag! Michael verliess frustriert und angepisst sein Büro. Es gab Tage, da hasste er seinen Job aus tiefster Seele. Wenigstens war Freitag. Zwar schon nach acht Uhr, aber was soll’s. Die kühle Brise tat ihm gut und sein Ärger verrauchte ein wenig als er zu Fuss nach Hause ging. Er wollte sich vor den Fernseher fläzen, sich mit Chips vollstopfen und dazu die eine oder andere Flasche Bier leeren. Himmel! Tönte das gut! Er passierte die Wunder-Bar, entdeckte eine attraktive Mittzwanzigerin am Tresen und bevor er sich versah sass er an einem Zweiertisch, nippte an einem Dry Martini und begutachtete die Fremde. Es war ihm egal, dass seine Abenteuerlust ihm einen Strich durch die Rechnung und seine Abendplanung machte.

Sie schien ebenfalls Interesse an ihm zu bekunden. Er bemerkte ihre taxierenden Blicke. Kurzerhand stand er auf, ging zur ihr an den Tresen und lud sie zu einem Drink ein. Seinen Plan, dieses hübsche Ding in sein Bett zu kriegen, ging zu seiner Zufriedenheit voll und ganz auf. Sie biss schneller an, als dass er bis auf drei zählen konnte. Strike!

Sie stellte sich als Monika vor. Viel mehr musste er nicht von ihr wissen. Eigentlich war in seinen Augen der Name schon zu viel an Information. Er wollte keine Zeit verlieren und sie mit nach Hause nehmen. Ganz einfach. Das, was er mit ihr vorhatte, würde ihn für den beschissenen Tag hoffentlich entschädigen. Monika war ganz nach seinem Geschmack: Ihre Figur konnte sich sehen lassen, sie war keck und flirtete mit ihm was das Zeug hält. Er fand schlichtweg, dass Ihre vollen Lippen zum Blasen gemacht waren. Sein Hirn lief im Stand-by-Modus, als er sie fragte, ob sie mit ihm nach Hause käme. Kaum ausgesprochen, hätte er sich am liebsten auf die Zunge gebissen. Zu schnell, zu plump. Umso mehr war er freudig erregt, als sie einfach zusagte. Was war er für ein Glückspilz! Michael konnte es kaum fassen. Sie schien eigentlich nicht der Typ Frau zu sein, die sich mir nichts dir nichts mit einem praktisch Fremden einlässt. Die Röte, die sich auf ihrem Gesicht ausbreite, signalisierte ihm, dass sie über ihre spontane Einwilligung ebenfalls überrascht war. Zu seinem Vorteil, stand sie anscheinend auf ältere Semester. Nicht, dass er sich mit 43 Jahren alt fühlte. Er war gut in Form und was er im Spiegel sah, gefiel ihm immer noch sehr gut. Dennoch war sie seiner Schätzung nach gute 15 Jahre jünger als er.

Seine Wohnung war nicht weit von der Wunder-Bar entfernt, worüber er an diesem Abend sehr froh war. Sie durfte es sich um Himmels willen nicht anders überlegen! Er führte Monika in seine Wohnung und konnte es kaum erwarten, mit dieser Frau im Bett oder wo auch immer zu landen. Lange musste er sich auch nicht gedulden. Kaum wurde die Türe hinter ihnen geschlossen, gab es für beide kein Halten mehr.

Ja, es geht mit der Geschichte weiter! Lass dich überraschen!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s