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Letzter Schliff


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Ja, es geht voran: Mein Buch „Das Leben – Mit dem hast du nicht gerechnet“ wird voraussichtlich in der ersten Junihälfte veröffentlicht. Das genaue Datum werde ich selbstverständlich durchgeben. 🤗

Bis es dann soweit ist, gibt es einiges zu tun: Drei Kurzgeschichten muss ich noch schreiben. Ich möchte, dass auch neue Geschichten im Buch zu lesen sind. Danach wird das Buch noch lektoriert und dann wird die ganze Marketing-Maschinerie in Gang gesetzt. Aber alles KÄBROBLEM für mich. 😉

Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie das Buch auf dem Markt ankommen wird. Illusionen mache ich mir keine: Ich bin nicht die einzige, die ein Buch veröffentlicht. Im Gegenteil: Ich habe das Gefühl, dass mehr Bücher geschrieben, als gelesen werden…

Nichtsdestotrotz: Ein Versuch ist es wert, und ich freue mich sehr auf das Veröffentlichungsdatum.

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Fotos zum Buch „Das Leben. Mit dem hast du nicht gerechnet“


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Warten im Wartezimmer
Im Wartezimmer
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Am Fenster
Spass nicht Lustig
Nicht lustig
Geleise
Verloren?
Meer
Am Strand
Grüne Schrift
Grün
Bank Gemälde Wiese Park
Einer von den Guten
Büstenhalter Spitze Orange
Intermezzo
Mond Wolken Abend
Kreuzweise
WC Schüssel offen mit Plattenboden
Am Boden
Wald Weg Abenddämmerung Sonnenuntergang
Im Wald
Hotelbar
Scharf auf dich
Liebe Schwan Zürichsee See Wellen
Ihm verfallen
Zerschmettert Weihnachtsstern Boden
Zerbrochen
Candy Crush Saga auf iPad
Phrasen dreschen
Stilleben Rosen
Das Stilleben
Vorstellung
Ausgelaugt
Aelplisee Arosa Graubünden Schweiz
Wanderfrust
Geh nicht fort von mir bleib bei mir. Trauer
Geh nicht
Rauchender Gulli
Alles was bleibt
Kerze auf Grab
Heiligabend

Allgemeines, Kurzgeschichte

Das Buchcover ist da!


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Das Buch mit meinem gesammelten Kurzgeschichten nimmt immer mehr Form an. Jetzt steht schon das Buchcover. Das Foto entstand übrigens während meines Aufenthalts in New York im letzten Jahr. Andere richten ihr Bett nach dem Aufstehen, und ich mache halt ein Foto. 😜

Das Buch wird einen anderen Titel tragen, als meine Webseite. Der Grund ist ganz einfach: Es gibt schon ein Buch mit dem Titel „Geschichten, die das Leben schreibt“. Nach langem studieren kam mir dann „Das Leben – Mit dem hast Du nicht gerechnet“ in den Sinn. Der Titel passt, weil meine Kurzgeschichten aus dem Leben gegriffen sind, und sie in der Regel einen Schluss haben, mit dem man nicht rechnet.

Das Buchcover für die Kurzgeschichten

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News


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Vielleicht ist es euch aufgefallen: Die Kurzgeschichten sind nicht mehr auf meiner Webseite zu finden. 😱

Keine Sorge: Die Geschichten sind bald als eBook erhältlich, und es kann beispielsweise bei Amazon oder bei Thalia bequem heruntergeladen werden.

Die Links für den Download werde ich euch in Kürze durchgeben. Ich freue mich riesig auf die Veröffentlichung. Es kann sich nur noch um Tage handeln.

Stay tuned!

Kolumne

Pfuus guet, chlini Stadt


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Kolumne in der Aargauer Zeitung vom 6. Dezember 2016

Wenn mich heute der Samichlaus nach einem Versli fragt, werde ich den Refrain des Liedes «Blos en chlini Stadt» von Dieter Wiesmann, ein Schweizer Liedermacher aus Schaffhausen, welcher im September 2015 verstorben ist, vortragen:

«Blos e chlini Stadt
mit börgerliche Wänd,
blos e chiini Stadt, wo ein de ander kennt.
ond wenn au ofem Globus
nienetwo din Name stoot,
besch du doch en Ort,
wo sich’s guet läbe loot.»

Es ist zwar kein klassisches Samichlausversli aber dieser Refrain kommt mir immer wieder in den Sinn, wenn ich durch Lenzburg spaziere. Ein Zuckerschlecken ist dies nicht, denn dieser Ohrwurm bringe ich dann kaum mehr aus dem Kopf… Es wird Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, heute wahrscheinlich den ganzen Tag ähnlich gehen. Bitte, gern geschehen.

Obwohl Dieter Wiesmann dieses Lied über Schaffhausen geschrieben hat, kann man es eins zu eins auf Lenzburg adaptieren. Anstelle des Munots können wir uns einfach das Schloss Lenzburg denken, der Rhein ist unser Aabach, und das Schwabentor in der Schaffhauser Altstadt mit dem altbekannten Spruch «Lappi tue d’Auge uf» könnte unser «Durchbruch» sein.

Ja, Lenzburg ist bloss eine kleine Stadt. Aber eine Stadt, die wächst. Wo man hinschaut stehen Kräne, es werden Aushubkrater gebuddelt und Strassen, welche eben erst saniert und mit neuem Belag versehen worden sind, wieder aufgerissen. Trotz dem Boom, der in Lenzburg seit Jahren herrscht, ist Lenzburg eine Stadt, ein Kleinod, in dem es sich heute und hoffentlich auch in Zukunft überdurchschnittlich gut leben lässt.

Was würde denn der Samichlaus zu Lenzburg sagen? Es gäbe wahrscheinlich ein paar Seitenhiebe zu den Leerständen in der Rathausgasse, ein paar Sticheleien zum Brunnen auf dem Markus-Roth-Platz, ein paar Anspielungen auf den Bahnhofplatz und ein paar spitze Bemerkungen über das Verkehrschaos rund um und in Lenzburg. Er wäre aber wahrscheinlich im Grossen und Ganzen zufrieden mit der Stadt.

Vielleicht sollte der eine oder andere Eigentümer in der Rathausgasse, welcher mit den Leerständen zu kämpfen hat, direkt auf den Samichlaus zugehen. Es ist doch unattraktiv, abgeschieden im Wald oder am Nordpol zu leben. Ein zentral gelegenes Ladenlokal mit einer guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr wäre doch ideal für den alten Mann. Seinen Esel könnte er auf der Rathausgasse halten. Damit wäre die Rathausgasse um eine Attraktion reicher, und der Schmutzli würde sicherlich – bei den vielen Wohnungen, die gebaut werden – eine passende Unterkunft finden. Gleichzeitig wäre damit ein weiterer Leerstand gefüllt.

Was wohl die Antwort des Samichlaus› auf diese Idee wäre? – «Pfuus guet, chlini Stadt!»

PS: Wer das Lied von Dieter Wiesmann nicht kennt und einen Ohrwurm haben möchte, kann es sich auf YouTube anhören (Link: https://youtu.be/4UkLCSdz34k).

Allgemeines, Kurzroman

One-Night-Stand (Part 10 / Monika)


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Pünktlich dreissig Minuten nach dem Telefonat mit Nicole betritt Monika die gut besuchte „Wunderbar“. Es dämmert draussen und der Sonnenuntergang taucht die Strassen und Dächer in ein wunderschönes Licht. Selbstverständlich ist Nicole wieder mal weit und breit nicht zu sehen. Monika schaut sich nach einem freien Platz um. Ihr Blick bleibt an einem bekannten und sehr attraktiven Gesicht hängen: Der Kellner vom Italiener von heute Nachmittag. Was für einen Zufall. Monika starrt ihn an. Als würde er es bemerken, schaut er von seinem Smartphone auf, blick direkt in Monikas Augen. Ein lächeln stiehlt sich auf sein Gesicht. Er erhebt sich geschmeidig und kommt auf Monika zu, ohne sie aus den Augen zu lassen. Als er vor ihr steht, erwacht sie aus ihrer Trance und ihr Puls beginnt zu rasen.

„Oh. Hallo“, stammelt Monika verlegen und könnte sich gleichzeitig ohrfeigen. Was ist bloss aus der selbstbewussten Frau geworden? Irgendwo versteckt sich diese hinter dem 16-jährigen Teenagermädchen. „Hi. Was für einen Zufall. Du warst doch heute im La Dolce Vita, nicht?“ fragt sie der Kellner mit samtig weicher Stimme, die sich in Monikas Gehörgang wie flüssiger Honig verteilt. „Mh. Ja. Dort war ich“, erwidert Monika nach einem Räuspern wieder ganz gefasst zu ihm. „Schön dich wieder zu sehen.“ Das Hunderttausend-Watt-Lächeln, welches ihr der Kellner schenkt, lässt Monika alles andere als kalt. „Bist du alleine hier oder bist du mit jemandem verabredet?“ fragt er sie. „Ich bin mit meiner Freundin Nicole verabredet. Aber wie es scheint, verspätet sie sich mal wieder.“ „Dann geht es dir ähnlich wie mir. Nur, dass ich von meinem Kumpel ganz versetzt wurde. Wenn du möchtest, leiste ich dir gerne Gesellschaft bis deine Freundin kommt. Bei mir am Tisch ist noch ein Platz frei.“ Sagt’s, nimmt Monika bei der Hand und führt sie zum Tisch.

Die Berührung löst bei Monika prickelnde Gänsehaut aus. Seine Hände sind schlank, kräftig und warm. Monika liebt das Gefühl von ihm berührt zu werden. Er lässt sie auf die Bank sitzen, damit sie die Bar besser im Überblick hat. Er selber setzt sich ihr gegenüber auf den Stuhl. Er dreht sich um und winkt eine Serviertochter zu sich.
„Was möchtest du gerne tinken?“
„Ich nehme ein Glas Pino grigio, bitte.“
„Ich bin noch bedient, danke.“
Die Kellnerin geht zur Bar und gibt die Bestellung auf und kommt nach einer halben Minute wieder zurück an den Tisch und stellt Monika das gewünschte Glas Wein hin.

Peinliches Schweigen herrscht zwischen Monika und dem Kellner. Im Hintergrund läuft „Wild Horses“ von den Stones. Er mustert sie mit seinen dunklen Augen eingehend und Monika weiss nicht wohin sie mit ihren Händen, geschweige denn, was sie ihm sagen soll. „Ich bin übrigens Dario“, bricht er das Schweigen. „Freut mich, Dario. Ich bin Monika.“ Er lächelt sie an und Monika vergisst fast zu atmen. „Hat das La Dolce Vita heute Abend geschlossen oder hast du einfach so frei?“ „Ich habe nur heute Nachmittag ausgeholfen. Das Restaurant gehört meinem Onkel und ein Mitarbeiter hat sich heute krank gemeldet. Da ich Ferien und nichts weiter geplant habe, sprang ich ein. Heute Abend hat dann meine Cousine die Schicht aufgebrummt bekommen.“ Er lacht. „Sie war nicht gerade glücklich darüber. Aber da muss sie durch.“

Monika hört ihm gerne beim Sprechen zu. Von ihr aus hätte er noch weitere Ausführungen machen können. Diese Stimme reisst sie in ihren Bann. Das sympathische und schalkhafte Lächeln dieses Mannes bringt Monikas Herzschlag aus dem Rhythmus. Insgeheim hofft sie, dass Nicole sie versetzt und schämt sich gleichzeitig über solche Gedanken. „Und was arbeitest du dann, wenn du nicht gerade kellnerst oder Urlaub hast?“ fragt sie ihn weiter. „Ich arbeite als Berufsschullehrer und unterrichte Italienisch und Informatik. Als was arbeitest du bei All Insurance? Also ich gehe mal davon aus, dass du dort arbeitest. Der Tisch war auf diese Firma reserviert.“ Und wieder dieses unverschämt heisse Lächeln. In ihrem Kopfkino fächelt sich Monika theatralisch Luft zu. Er hat sich tatsächlich gemerkt oder nachgeschaut, wo sie arbeitet. Schön.
„Ja. Heute hatte ich meinen ersten Arbeitstag bei All Insurance. Ich bin dort Abteilungsleiterin des Innendienstes für eine bestimmte Region. Nichts Spezielles.“
„Sag das doch nicht. Jeder Job ist speziell, solange man ihn gerne ausführt. Ich liebe meine Arbeit und das Unterrichten macht mir grossen Spass. Auch wenn es mit den Jugendlichen nicht immer so einfach ist. Aber diese Herausforderung macht die Arbeit auch immer wieder spannend.“ Ein glückliches Lächeln, das bis zu seinen Augen reicht, breitet sich auf seinem Gesicht aus. Monika kann sich an ihm nicht satt sehen. Bereits im Restaurant hatte er diese magische Wirkung auf sie. Die Nähe macht Monika nervös. Sie bemerkt nicht einmal, dass Michael, dem es in seiner Wohnung doch noch zu eng wurde, die Wunderbar betritt und auf ihren Tisch zusteuert. Sein Gesicht ist wutverzerrt.

„Wie ich sehe bist du wieder auf der Jagd nach Frischfleisch. Dass du dich mit einem Kellner abgibst, ist doch unter deinem Niveau. Eigentlich solltest du ja noch vom letzten wilden Ritt auf mir noch Wund zwischen deinen Beinen sein.“

Einfach wunderbar 🙂

 

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Geduld ist eine Tugend


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In einer perfekten Welt würde ich nun zu Hause auf der Terrasse sitzen, eine leichte Meeresbrise auf meiner Haut spüren und schreiben und schreiben und schreiben. Aber die Welt ist leider nicht immer perfekt…

Wer denkt, ich hätte die Flinte ins Korn geworfen, täuscht sich gewaltig. Es ist nicht ganz so einfach, einen Job, eine Weiterbildung und das Schreiben unter einen Hut zu bringen. Ich will nicht jammern, aber ich tue es. 😩

Für den Onlineroman #ONS habe ich einige Ideen auf Lager und es wird immer interessanter…

Auch die nächste Kurzgeschichte ist bereits in meinem Kopf entstanden. Ganz zu schweigen von meiner Herzensangelegenheit „Amélie und Leon“: Dort bin ich gedanklich und notizenmässig auch schon einige Kapitel weiter. Was mir aktuell fehlt, ist die Zeit und die Musse, das alles auf Papier zu bringen, beziehungsweise ins WordPress zu tippen.

Habt also noch ein wenig Geduld, bitte. Es geht weiter, und ich habe immer noch immense Lust zu schreiben. Ich denke, in ein, zwei Wochen wird wieder etwas erscheinen. Sehr wahrscheinlich ein weiteres Kapitel des One-Night-Stand.

Allgemeines, Kurzroman

One-Night-Stand (Part 9 / Monika)


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Ausgelaugt und emotional müde kommt Monika in ihrer Wohnung an. Der Tag hatte es in sich: Zuerst das nervlich aufreibende Wiedersehen mit Michael, das Kennenlernen ihrer Mitarbeitenden und natürlich wieder Michael. Das Mittagessen war für Monika die reinste Tortur. Die Unterhaltung mit ihrem Vorgesetzten und mit Michael war schleppend und kam immer wieder ins Stocken. Sie haben sich nicht viel zu sagen, soviel steht fest. Dazu kam die greifbare, sexuell angespannte Energie zwischen ihr und Michael. Sie hatte das Gefühl, innerlich zu verbrennen. Ihr Körper lechzt nach seinem. Die zufälligen Berührungen liessen sie immer wieder erschauern. Es war einfach zu viel. Zu viel Nähe. Zu viel Vertrautheit, die eigentlich nicht da sein sollte.

Monika seufzt. Sie legt ihre Post auf den Esstisch. Die Erleuchtung erhielt sie, als sie realisierte, wie Michel mit dem Kellner umging. Er benahm sich arrogant und behandelte ihn von oben herab. Als sei dieser eine Person zweiter Klasse. Das stiess Monika sauer auf. Es irritierte sie. Sie merkt, dass sie Michael bis dato gar nicht kannte. Sie weiss, wie er sich anfühlt, aber mehr nicht. Monika schluckt hart. Will sie wirklich näher wissen, was sich hinter dieser schönen Fassade befindet?

Der Kellner machte nicht nur seinen Job sehr gut, er war zuvorkommend, freundlich und er hatte… eine sexy Ausstrahlung. Monika muss lächeln. Ja. Der Kellner ist definitiv etwas fürs Auge. Er hat einen südländischen Einschlag. Wahrscheinlich ist er Italiener, sinniert sie weiter. Allerdings muss er in der Schweiz aufgewachsen sein, denn sein Schweizerdeutsch war ohne jeglichen Akzent. Und diese Augen! Braun. Ein dunkles und sattes Braun. Passend zu seinen schwarzen Haaren. Ihre Hormone drehen durch. Was ist bloss los mit ihr?

Monika schreckt auf, als ihr Handy klingelt. Sie muss unbedingt den Klingelton ändern. Jedes Mal stirbt sie tausend Tode, wenn das Intro des Muse Songs „Supermassive Black Hole“ startet. Sie schaut auf das Display. Nicole ruft an. Sie freut sich darüber. Nicole schafft es immer wieder, sie aus dem Grübeln zu befreien und sie wieder ins Hier und Jetzt zurückzuholen.

„Hi Nicole“, begrüsst Monika ihre Freundin.
„Hi, mein Karrierenmädchen! Gut gestartet?“
„Ja. Eigentlich schon.“
„Das hört sich nicht gerade begeistert an. Stimmt was nicht?“

Monika hat Nicole nichts über ihren One-Night-Stand erzählt. Sie schämt sich für diese Nacht. Wieso kann sie nicht sagen. Schliesslich ist Nicole die letzte Person, die sie für ein wenig Spass verurteilen würde. Monika atmet tief ein und aus und beginnt Nicole die Geschichte des One-Night-Stands mit Michael zu erzählen. Nichts lässt sie aus. Es tut ihr gut, mit ihrer besten Freundin darüber zu sprechen.

„Wow! Heilige Scheisse! Das nenne ich mal eine gute Story. Du könntest diese glatt als Kurzgeschichte veröffentlichen“, gluckst Nicole ins Telefon, als Monika die Geschichte beendet hat. „Und jetzt? Was tust du? Schnappst du ihn dir? So, wie du ihn beschreibst, muss er ja ein richtiges Sahneschnittchen sein. Und erst noch ein Hengst im Bett.“
„Nicole!“ schreit Monika ins Telefon und die Schamröte steigt ihr ins Gesicht. „Hör auf so vulgär zu reden!“ Nicole lacht am andere Ende.
„Du und deine Prüderie. Ich hatte schon die Hoffnung, er hätte dir diese aus deinem Hirn gevögelt“.

„Nicole! Es reicht! Dir erzähle ich nie wieder so etwas Delikates“, versucht Monika streng zu erwidern. Das Lachen kann sie allerdings nicht ganz unterdrücken. Das liebt sie so an Nicole. Ihre Direktheit und ihr loses Mundwerk, das sie allerdings auch schon in die Bredouille gebracht hat. Nicoles letzte Partnerschaft ging in Brüche, da ihr sogenannter Freund, nicht damit klar kam und sie deswegen schlug. Er fühlte sich von ihr verbal angegriffen. Monika weiss, dass Nicole auch deswegen immer wieder Sprüche klopft, um ihre tiefen seelischen Wunden zu lecken, die dieser Bastard ihr zugefügt hatte. Seitdem blockt Nicole sämtliche emotionalen Bindungen zu einem Mann ab und hüpft ungezwungen durch so manches Bett. Monika weiss, dass sie ihr deswegen keine Vorhaltungen machen darf und ist ihr einfach eine gute Freundin, die ihr zuhört und zu ihr hält.

„Weisst du was? Komm wir gehen aus. Ich habe gehört, dass es in der „Wunderbar“ Männer gibt, die gut zu vögeln sind. Und ich meine schon „vögeln“ klein geschrieben….“ Obwohl Monika Nicole nicht sehen kann, sieht sie Nicole vor sich mit ihrem breitesten Grinsen. Monika lacht. „Okay. Sehen wir uns in 30 Minuten in der „Wunderbar“. Bis dann!“

„Wunderbar!“, lacht Nicole.

Passend zur Freundschaft von Monika und Nicole: